Gesundheitliche Stärkung mit Wellnesseffekt

Wellness ist seit Jahrhunderten ein wichtiger Bestandteil der Lebensphilosophie. Schon die alten Römer besaßen ein Höchstmaß an Badekultur und noch heute zeugen ihre beheizten Badetempel davon, welche Rituale bereits damals gepflegt wurden. Nicht nur in unseren Breiten hat aber auch das Saunieren in dieser Badekultur mittlerweile seinen festen Platz gefunden. Zwar betreiben nur die Finnen, die sich als die Erfinder der Sauna bezeichnen, dieses Vergnügen bis hin zur exzessiven Weltmeisterschaft. In unseren mitteleuropäischen Ländern dient das Saunieren vielmehr dem Genuss und dem Zusammensein beim gemeinsamen Schwitzen. Der gesundheitliche Aspekt in Form der Stärkung des Blutkreislaufes und der Abwehrkräfte stellt sich dabei als nicht zu unterschätzender Nebeneffekt mit ein.

Richtiges Saunieren will jedoch gelernt sein. Neulinge betrachten es häufig als Leistungssport und überschätzen dabei ihre körperliche Konstitution. Es ist nicht wichtig, bereits beim ersten Saunagang die höchste Temperatur über den längsten Zeitraum hinweg über sich ergehen zu lassen. Jeder Saunagänger sollte vielmehr auf seinen Körper hören und selbst bei Geübten ist nicht jeder Tag in der Sauna gleich. Fünfzehn Minuten in der Sauna sollten die Höchstdauer eines Saunaganges sein. Erst dann beginnt das eigentliche Saunieren. Es besteht aus einer Abkühlphase, der Entspannung und dem erneuten Saunagang. Mehr als insgesamt drei Aufenthalte in der Saunakabine bringen keinen förderlichen Effekt.

Die Abkühlphase kann mit einem langsamen Spaziergang an der frischen Luft beginnen. Die Körperoberfläche kühlt sich allmählich ab und die Lungen saugen den Sauerstoff auf. Keinesfalls darf dabei aber ein Frösteleffekt aufkommen. Die Luft ist jedoch kein besonders guter Wärmeleiter und deshalb wird der Abkühlprozess mit kaltem Wasser fortgesetzt. Im Winter bereitet das Abreiben im Schnee einen zusätzlichen Wohlfühleffekt.

In jeder Sauna sollte ein Kaltwasserschlauch ohne jeglichen Düsenaufsatz vorhanden sein. Zunächst werden mit ihm die Beine von den Füßen in Richtung der Oberschenkel und die Arme von den Händen zu den Oberarmen abgespült. Dann folgt das Abduschen unter einer Kaltwasser-Schwalldusche oder einer Kübeldusche. Besonders Hartgesottene steigen für maximal 15 Sekunden in ein Kaltwasser-Tauchbecken. Aus hygienischen Gründen sollten sie dies in öffentlichen Saunen aber erst nach dem gründlichen Abduschen tun. Der Schweiß vom Saunieren gehört nicht in das Tauchbecken.

Aufgüsse nehmen immer fantasievollere Gestalt an. Eine Heusauna oder die Sauna mit Zitronen-, Minze- oder Kaffeeaufguss sind nicht nur den Atemwegen angenehm. Ein frischer Aufguss, fachmännisch zelebriert, steigert vielmehr auch das Wellnesserlebnis und das Gemeinschaftsgefühl beim Saunagang.

Hören Sie auf Ihren Körper. Maximal fünfzehn Minuten Sauna, fünfzehn Minuten Abkühlung, fünfzehn Minuten Ruhe und dies dreimal können den besten Effekt erzielen. Gestalten Sie ihn individuell zu Ihrem optimalen Wohlfühlerlebnis.

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