Aromastimulation

Es hat sich herumgesprochen: Saunabaden liegt nicht nur im Wellness-Trend, sondern ist zudem gesund. Wobei es kaum einfacher ist, etwas für die Gesundheit zu tun und dabei solchen Spaß zu haben, als beim Saunabaden. Vor allem dient dieses als besonders gute Abhärtung gegen Erkältungskrankheiten. Wobei hier die Betonung auf Abhärtung liegt. Wer also bereits eine Grippe hat, sollte darauf verzichten. Schließlich hilft eine Impfung ja auch nicht mehr, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist.

Es sei aber noch kurz erklärt, wie es zu der Heilwirkung des Saunabadens kommt: Durch die Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 39 °C entsteht ein sogenanntes künstliches Fieber, das letztlich wie ein echtes Fieber wirkt. Durch die damit einhergehende Erhöhung der Temperatur werden Krankheitserreger besser zerstört. Anderseits sagt man dem Saunabaden eine therapeutische Wirkung bei chronischen Krankheitsverläufen wie etwa bei Störungen des vegetativen Nervensystems nach.

Aber auch das Schwitzen an sich und die vielen Wasseranwendungen bewirken eine sehr gründliche und zugleich schonende Körperreinigung. Hierbei quillt die oberste Hornschicht der Haut auf, die verhornten Hautzellen lockern sich und können dann leicht abgespült werden. Außerdem kommt es bei sehr trockenen Hautstrukturen zu Verbesserungen, da es zu einer Aktivierung der Schweißdrüsen kommt.

Aromastimulation

Heute wird beim Saunaaufguss das Aufgusswasser oftmals mit einem ätherischen Öl versetzt. Unter der einsetzenden Wärmeeinwirkung entfalten sich hierbei Aromastoffe, welche vom Saunabesucher inhaliert oder über die Poren der Haut aufgenommen werden. Man nennt dies auch die sogenannte Aromastimulation. Je nach gewünschter Wirkung können hierbei unterschiedliche Aromastoffe zum Einsatz kommen. Während einige, wie etwa die Lavendelöle, eine beruhigende und hautreinigende Wirkung besitzen, regen andere wie etwa Minze den Kreislauf an und erfrischen.

Wer es also eher besinnlich mag, sollte stattdessen auf einen Rosenöl-Aufguss setzen. Eine beruhigende Aromastimulation bewirken zudem Aufgüsse mit Vanille, Zimt- oder Orangenextrakt.

Ebenfalls ein beliebter Aufguss ist der Honig-Aufguss. Hierbei wird der Körper vor dem Saunabaden oder nach dem Vorschwitzen mit Honig eingerieben. Durch die starke Hitzewirkung verflüssigt sich der Honig und kann in die Haut einziehen, wo er reinigend und pflegend wirkt. Gleiches gilt für den immer beliebter werdenden Salzaufguss, bei dem der Körper nach dem Schwitzen mit Salz eingerieben wird. Verwendet wird hierzu grobkörniges Meer- oder Kochsalz. Beide Salzarten wirken auf den Körper entschlackend sowie schweißtreibendend.

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